In meiner Kunst habe ich mich in den letzten Jahren fast ausschließlich nichtmenschlichen Tieren gewidmet. Dabei endet meine Wertschätzung für unsere Umwelt nicht bei ihren tierischen Bewohnern. Ich liebe es, in der Natur zu sein. Zu wandern. Mit Bärbel, meinem Hundemädchen, durch den Wald zu streifen. Den Wandel der Jahreszeiten hautnah mitzubekommen. Verborgene Orte zu entdecken. Bergseen. Blumenwiesen. Das Lichtspiel durch Baumkronen zu beobachten.
Was liegt da näher, diese Erfahrungen auch mit Stift und Pinsel festzuhalten? Tatsächlich war es ein langgehegter Wunsch von mir, mich mit Landschaftsmalerei zu beschäftigen und Eindrücke von meinen Wanderungen auf meine persönliche Weise einzufangen. Um nicht nur, was ich sehe, sondern was ich dabei fühle, auszudrücken.
So nahm ich mir die letzten Monate etwas Zeit, um Landschaftsmalerei auszuprobieren und meinen persönlichen Stil zu finden. Um meine Zeit optimal zu nutzen, bin ich dabei strukturiert vorgegangen. Ich habe mir im Voraus überlegt, welche Materialien und welche Stilrichtungen für mich in Frage kommen.
Das richtige Material finden
So sehr ich auch Graphit und Tusche zur Umsetzung meiner Tierportraits schätze, war mir klar, dass meine Landschaftsbilder farbig werden sollten. Dafür gibt es natürlich die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Da ich aber nicht ganz neu im Kunst-Business bin und meine persönlichen Vorlieben kenne, konnte ich aufgrund meiner Erfahrung die Auswahl eingrenzen.
Meine persönliche Materialauswahl umfasste:
- Graphit mit Aquarell
- Tusche mit Aquarell
- Aquarellfarben alleine
- Tempera
- Alkoholmarker und farbige Tuschestifte
Den passenden Stil finden
Bei meinen Tierportraits fühle ich mich dem Realismus sehr verbunden. Das wollte ich jedoch bei meinen Landschaften etwas aufbrechen. Deswegen habe ich unterschiedliche Stile ausprobiert, darunter:
- Pop Art / Cartoon
- Geometrische Formen
- Abstrakte Landschaften
- Urban Sketching
Die Umsetzung
Zum Ausprobieren der unterschiedlichen Materialien und Stile habe ich mich gegen ein Skizzenbuch und für kleine Bilder im Postkartenformat entschieden. Der Vorteil besteht für mich darin, dass man diese Bilder nebeneinander legen und vergleichen kann. Das kleine Format bedeutet außerdem, dass man nicht ewig an einem Bild sitzt, von dem man vielleicht bereits nach 20 Minuten weiß, dass sich Stil oder Material nicht richtig anfühlen.
Einige der Landschaftsskizzen
Nicht alle davon sind mir besonders geglückt. Da sie Teil des Prozesses waren, zeige ich sie hier trotzdem.









Das Ergebnis
Nach dem Ausprobieren der unterschiedlichen Materialien war mir klar, dass ich mit Tusche und Aquarell weitermachen wollte. Wobei ich einen Stil angestrebt habe, der etwas mehr Leichtigkeit versprüht, als es eine angefarbelte Tuschezeichnung tun würde. Meine erste Vermutung war, dass eine cartoon-artige Umsetzung zu diesem Ergebnis führen könnte. Dies stellte sich für meinen Geschmack aber als zu verspielt heraus. Am Ende habe ich für mich eine Kombination aus Aquarelltechniken mit Urban-Sketching-Methoden entwickelt. Diese habe ich letztlich auch in größeren Bildformaten umgesetzt.
Landschaften in Aquarell und Tusche im Urban-Sketching-Stil
Nun kann ich stolz behaupten: Landschaften gehören zu meinem künstlerischen Repertoir 😉 Und es werden noch einige weitere Bilder folgen, die später auch als Kunstdrucke erhältlich sein werden.
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